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Aktuelle Themen

Rauchen in der Oeffentlichkeit, Prävention bei Jugendlichen, der illegale Handel mit Zigaretten.

Jugendschutz

Jugendschutz ist in der Schweiz Sache der Kantone. Sie regeln in ihren Jugendschutzgesetzen den Umgang mit Tabak für Jugendliche. Das gesetzliche Mindestalter für den Erwerb und den Konsum von Tabakwaren liegt – je nach Kanton – bei 16 oder 18 Jahren. Einige Kantone, zum Beispiel Genf, haben bislang noch kein Mindestalter festgelegt. Der Entwurf des neuenTabakproduktegesetzes sieht ein nationales Mindestalter von 18 Jahren vor.

British American Tobacco Switzerland vertritt seit vielen Jahren den Standpunkt, dass Rauchen ausschliesslich informierten Erwachsenen vorbehalten sein muss. Nur diese können mögliche gesundheitliche Risiken bewusst abwägen und sich so für oder gegen das Rauchen entscheiden. Deshalb richten wir uns ausschliesslich an erwachsene, informierte Raucherinnen und Raucher. Unsere Geschäftsrichtlinien, die weltweit angewendet werden, finden Sie hier:

Wir kommunizieren seit 2001 weltweit nach strengen Marketingstandards. Wir stellen dadurch sicher, dass unsere Werbung ausschliesslich erwachsene Konsumenten anspricht. British American Tobacco Switzerland bekennt sich zu den International Marketing Standards und richtet ihre Werbeaktivitäten danach aus. In der Schweiz halten wir uns zudem an die Abmachungen des „Marketing Codes“ von Swiss Cigarette, der Vereinigung der Schweizer Zigarettenindustrie.

Tabakkonsum bei Minderjährigen ist ein Problem, das nicht von der Tabakindustrie allein, sondern nur gesamtgesellschaftlich zu lösen ist. So unterstützt British American Tobacco Switzerland kantonale Gesetze, die den Verkauf von Tabakprodukten an Minderjährige verbieten und jugendschutzsichere Zigarettenautomaten verlangen. In den betreffenden Kantonen kommen Zigarettenautomaten, die mit Jeton-System ausgerüstet sind, zur Anwendung. Des Weiteren hat British American Tobacco Switzerland mehrmals schweizweite Kampagnen gestartet, die explizit auf die Mindestalter-Problematik aufmerksam machen.

Rauchen in der Öffentlichkeit

Das Rauchen in öffentlichen Räumen ist in der Schweiz sowohl auf Kantons- als auch auf Bundesebene geregelt. Die Folge davon ist eine unübersichtliche Gesetzeslandschaft.

Sinnvolle Regelungen zum Nichtraucherschutz

British American Tobacco Switzerland begrüsst Regelungen zum Nichtraucherschutz an öffentlichen Orten. Auch in der Gastronomie ist ein effektiver Nichtraucherschutz notwendig. Hier sollte jedoch die Wahlfreiheit für Gast und Gastronom an erster Stelle stehen. Wir glauben an die Möglichkeit, sowohl „saubere“ Luft als auch den Genuss einer Zigarette vereinbaren zu können und damit an die gegenseitige Toleranz von Rauchern und Nichtrauchern, um so ein Miteinander in der Gastronomie zu ermöglichen.

Schutz vor Passivrauchen auf Bundesebene

Das eidgenössische Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen wurde am 3. Oktober 2008 durch die Bundesversammlung nach vier Jahre Verhandlungen verabschiedet. Das Bundesgesetz sieht ausdrücklich vor, dass Kantone ohne Verletzung von Bundesrecht strengere Vorschriften zum Schutz der Gesundheit erlassen dürfen. Das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen wird ein Rahmengesetz für alle Kantone sein.

Die wichtigsten Bestimmungen des neuen Bundesgesetzes:

  • In geschlossenen Räumen, die als Arbeitsplatz dienen oder öffentlich zugänglich sind (z.B. Schulen, Spitäler, Einkaufszentren, Verwaltungsgebäude, Konzerthallen, Museen und Kinos), ist das Rauchen verboten.
  • In bedienten Räumen einer Gaststätte – Restaurant, Bar, Café etc. – darf nur in einem abgetrennten, gut belüfteten und klar gekennzeichneten Fumoir geraucht werden. Diese wiederum dürfen bedient sein.
  • Restaurationsbetriebe können auf Bewilligung hin als Raucherbetriebe geführt werden, wenn der Betrieb eine Gesamtfläche von höchstens 80 Quadratmetern hat, gut belüftet ist und nach aussen als Raucherbetrieb bezeichnet ist.
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in Fumoirs oder Raucherbetrieben arbeiten, müssen ihr Einverständnis geben.
  • Wer gegen das Gesetz verstösst, wird mit einer Busse bestraft.
  • Den 26 Kantonen steht das Recht zu, striktere Gesetze und Verordnungen zu erlassen.
Situation auf Kantonsebene

Am 1. Mai 2010 trat das Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen in allen 26 Schweizer Kantonen in Kraft, mit der Möglichkeit, striktere Bestimmungen im Rahmen des Rauchverbots zu erlassen. British American Tobacco Switzerland setzt sich für eine Harmonisierung der kantonalen Bestimmungen ein, um somit ein optimale gesamtschweizerische Lösung zu erreichen.

Die Folgen von Rauchverboten

Die Folgen eines schweizweiten Rauchverbots sind schwer einzuschätzen. Ein Blick auf andere Länder zeigt, dass Rauchverbote von Land zu Land unterschiedliche Auswirkungen auf die Gastronomiebranche und den Arbeitsmarkt haben.

Was die Auswirkung eines Rauchverbots auf den Tabakkonsum und den Anteil der Raucher an der Gesamtbevölkerung betrifft, gibt es ebenfalls von Land zu Land starke Unterschiede.

Für die Analyse der Auswirkungen eines Rauchverbots spielen deshalb verlässliche Zahlen eine wichtige Rolle. Studien, die sich mit diesem Thema befassen, sollten von unabhängigen und glaubwürdigen Organisationen durchgeführt werden. Zu bevorzugen sind daher die offiziellen, von Regierungen und Gesundheitsbehörden veröffentlichten Zahlen, sowie in Fachzeitschriften veröffentlichte Studien.

Illegaler Zigarettenhandel

Schätzungen gehen davon aus, dass jährlich bis 600 Milliarden konsumierte Zigaretten illegal gehandelt wurden. Dies entspricht etwa 12 Prozent des weltweiten Konsums. Illegaler Zigarettenhandel und Produktpiraterie bedrohen Wirtschaft und Gesellschaft. Die volkswirtschaftlichen Folgen sind schwerwiegend: Finanzielle Einbußen für Staat und Wirtschaft in der Höhe von 20 bis 40 Milliarden Dollar, die Vernichtung von Arbeitsplätzen zugunsten der organisierten Kriminalität, sowie zusätzliche Gesundheitsrisiken für Konsumenten.

British American Tobacco unterstützt die Bemühungen von Regierungen und internationalen Organisationen, die sich zum Ziel setzen, den illegalen Handel zu eliminieren. Der Schwarzmarkt floriert dank hoher Profitmöglichkeiten. Diese entstehen, da es grosse Preis- und Tabaksteuer-Unterschiede zwischen Ländern gibt. Daneben tragen mangelhafte Grenzkontrollen, lasche Gesetze, mangelnde Ressourcen und Korruption dazu bei, die Attraktivität des illegalen Zigaretten-handels zu steigern. Wir unterstützen deshalb die Regierungen darin, effektive und griffige Gesetze zu erlassen, um dem Schwarzmarkt einen Riegel zu schieben. Daneben können Exekutiven mit vernünftiger Wirtschafts- und Tabaksteuerpolitik dazu beitragen, dass sich das Problem nicht verschärft.

Vom Schweizer Bundesrat wünschen wir uns, dass er die Politik der schrittweisen und kontinuierlichen Tabaksteuererhöhungen beibehält. Diese hat in den vergangenen Jahren in der Schweiz dazu beigetragen, dass der Anteil der illegalen Zigaretten am Gesamtmarkt in der Schweiz nicht stark angestiegen ist.

Im Gegenteil: die Oberzolldirektion schätzt den Anteil an illegalen Zigaretten in der Schweiz als sehr niedrig ein, bei weniger als 5%.

Die Erfahrungen aus dem benachbarten Ausland zeigen uns, dass eine drastische Erhöhung des Zigarettenpreises hauptsächlich zur Entstehung von parallelen Märkten und den damit verbundenen Konsequenzen, wie Produktfälschungen und Steuerhinterziehung, beitragen. Anstatt das Rauchen aufzugeben, tendieren die Verbraucher dazu, ihre Bezugsquelle zu wechseln.

Profit und Kriminalität

Nicht nur kleine Unternehmen beteiligen sich am illegalen Zigarettenhandel. Das organisierte Verbrechen wird immer dominanter, da hohe Profite winken. Interpol, die internationale kriminalpolizeiliche Organisation, betont, dass Gangs, die im Drogen-, Waffen- und Menschenhandel tätig sind, oftmals auch hinter dem Alkohol- und Tabakhandel stehen. Laut dem Justizdepartement der Vereinigten Staaten von Amerika haben einige der Zigaretttenschmugel-Gangs gar Verbindungen mit Terrorismus-Organisationen.

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